Jugendfeuerwehr (Dienst vom 27.04.2026)
Dienstthema: Abschluss Hydrantenkontrolle / Gerätekunde
Zu Beginn unseres heutigen Dienstes machten wir uns auf den Weg, um die Hydrantenkontrolle abzuschließen. Da wir diesen wichtigen Punkt bei einem unserer vergangenen Dienste witterungsbedingt vorzeitig abbrechen mussten, steuerten wir heute gezielt die noch ausstehenden Hydranten an. Die Jugendlichen kontrollierten diese auf ihre Funktionstüchtigkeit, überprüften die Zugänglichkeit und befreiten sie von Schmutz, damit sie der Einsatzabteilung im Ernstfall ohne Verzögerung zur Verfügung stehen.
Nachdem diese Aufgabe im Außendienst beendet war, kehrten wir gemeinsam ins Gerätehaus zurück. Dort setzten wir den Fokus auf die theoretische Festigung unserer kürzlich durchgeführten praktischen Übung am Dorfbach. Wir sprachen den gesamten Ablauf der „Wasserentnahme aus offenem Gewässer“ noch einmal Schritt für Schritt durch, um das erlernte Wissen zu festigen und eventuelle Unsicherheiten bei den Abläufen auszuräumen.
Im direkten Anschluss daran gingen wir zur Gerätekunde über. Wir nahmen die Beladung unseres Einsatzfahrzeugs unter die Lupe insbesondere Gerätschaften, die für den Aufbau einer stabilen Wasserversorgung und den Löschangriff benötigt werden. So konnten die Jugendlichen ihr Wissen über die wasserführenden Armaturen, Schläuche und Werkzeuge weiter vertiefen und bestens vorbereitet in die nächsten praktischen Übungen gehen.
Einsatzabteilung (Dienst vom 08.05.2026)
Dienstthema: Atemschutznotfall (Verantwortlich: Kam. L. Dietze / Kam. S. Klang)
Das heutige Dienstthema hatte es in sich: Wir übten für den absoluten Ernstfall. Angenommen wurde das Szenario, dass sich ein vorgehender Kamerad im Innenangriff verletzt und schnellstmöglich durch den Sicherheitstrupp gerettet werden muss.
Um die Bedingungen so realistisch wie möglich zu gestalten, ging der Angriffstrupp mit abgedunkelten Atemschutzmasken in dem Übungsobjekt vor, um eine absolute „Nullsicht“ zu simulieren. Während der Lageerkundung im Gebäude knickte ein Kamerad um und konnte nicht mehr auftreten. Der Atemschutznotfall wurde umgehend über Funk an den Gruppenführer gemeldet. Dieser reagierte sofort und schickte den bereitstehenden Sicherheitstrupp zur Rettung in das Gebäude. Der Trupp orientierte sich an der bereits verlegten Schlauchleitung, wodurch er schnell den verunfallten Kameraden erreichte und umgehend eine Sofortrettung einleiten konnte.
Im Anschluss an die Rettung übernahmen unsere zwei frisch ausgebildeten Atemschutzgeräteträger den weiteren Einsatzauftrag. Sie setzten die Lageerkundung im Gebäude fort, suchten nach vermissten Personen und schufen abschließend eine Abluftöffnung, um das Gebäude entrauchen zu können.
Dieser einsatznahe Dienst führte uns allen noch einmal eindringlich vor Augen, wie wichtig ein besonnenes Vorgehen ist und dass die Handgriffe und Abläufe in einer solchen extremen Stresssituation blind sitzen müssen.
Ein großer Dank gilt den Kameraden L. Dietze und S. Klang für die Vorbereitung und Durchführung dieses Dienstes!


