Jugendfeuerwehr (Dienst vom 13.04.2026)
Dienstthema: Grundübung
Beim heutigen Dienst stand für unsere Jugendfeuerwehr die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer auf dem Dienstplan. Zu Beginn stauten wir dafür den Dorfbach an der vorgesehenen Staustelle direkt am Gerätehaus in Ottendorf an, um so eine kontinuierliche und ausreichende Wasserversorgung für die anschließende Übung sicherzustellen.
Im praktischen Teil trainierten die Jugendlichen das ordnungsgemäße Kuppeln der Saugschläuche nach Feuerwehrdienstvorschrift. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der korrekten Leinenführung: Wir besprachen und übten detailliert, worauf beim Anbringen und Führen der Halte- sowie der Ventilleine zwingend zu achten ist.
Nachdem der vollständige Löschangriff erfolgreich aufgebaut war, rotierten wir die Positionen innerhalb der Trupps. So bekam jeder die Gelegenheit, auch einmal andere Aufgaben zu übernehmen und sich in neuen Aufgabengebieten auszuprobieren. Auf diese Weise konnten die erfahreneren Mitglieder ihr Wissen auffrischen und festigen, während unsere Neuzugänge aus der Kinderfeuerwehr hervorragend integriert wurden und die ersten wichtigen Grundlagen für den Löschangriff kennenlernten.
Einsatzabteilung (Dienst vom 17.04.2026)
Dienstthema: Einsatzhygiene / Einsatzübung (Verantwortlich: Kam. T. Rinn / Kam. J. Schönherr)
Der heutige Dienst begann mit einer theoretischen und praktischen Unterweisung zum Thema Einsatzhygiene. Im Fokus stand das ordnungsgemäße Entkleiden von Kameraden nach der Brandbekämpfung. Oberstes Ziel ist es, die Kontaminationsverschleppung von gefährlichen Brandgasen und Rußpartikeln auf ein Minimum zu reduzieren. Um dies zu gewährleisten, wird der im Innenangriff eingesetzte Trupp von weiteren Kameraden beim Ablegen der kontaminierten Schutzausrüstung unterstützt. Nachdem wir die genauen Abläufe theoretisch besprochen hatten, trainierten wir die Umsetzung direkt in der Praxis.
Im Anschluss stand eine realitätsnahe Einsatzübung auf dem Plan: Eine verrauchte Wohnung auf der Dr.-Jahn-Straße, in der sich noch eine vermisste Person befand. Diese musste durch den Angriffstrupp gerettet werden. Bei dieser Übung lag der Schwerpunkt darauf, dass die Trupps die kürzlich vertieften Standardeinsatzregeln eigenständig anwenden. Gleichzeitig konnten das taktische Vorgehen im Brandraum sowie eine saubere Funkdisziplin intensiv geübt werden.
Nach erfolgreichem Abschluss der Übung begingen wir gemeinsam das Gebäude, um uns mit den wichtigsten Gebäudeinstallationen vertraut zu machen. Dabei prägten wir uns ein, wo sich sicherheitsrelevante Punkte wie der Gasabsperrhahn, die Zentralheizung und der Hausanschlusskasten für den Strom befinden, dies ist essenzielles Ortswissen für den Ernstfall.
Ein großer Dank gilt den Kameraden T. Rinn und J. Schönherr für die Vorbereitung und Durchführung dieses lehrreichen Dienstes!


