Wochenrückblick KW 14/2026

Jugendfeuerwehr (Dienst vom 30.03.2026)

Dienstthema: Hydrantenkontrolle / Technische Hilfe

Zu Beginn unseres Dienstes stand die Hydrantenkontrolle auf dem Plan. Um zügig voranzukommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe startete im Unterdorf, die andere im Oberdorf, mit dem Ziel, alle Hydranten in unserem Ort zu überprüfen und von grobem Dreck zu reinigen. Einige wenige Hydranten mussten wir dabei vorerst auslassen, da diese von großen Wasserpfützen überdeckt und somit nicht zugänglich waren.

Als das Wetter zunehmend schlechter wurde, brachen wir den Außendienst ab und verlegten das Geschehen kurzerhand zurück ins Gerätehaus. Dort setzten wir den Dienst mit zwei Stationsübungen zum Thema „Technische Hilfeleistung“ fort, ganz ähnlich wie beim vergangenen Dienst unserer Einsatzabteilung.

Zunächst sprachen wir theoretisch über unsere hydraulischen Rettungsgeräte und erklärten den Jugendlichen detailliert, worauf beim sicheren und korrekten Einsatz zwingend geachtet werden muss. Im Anschluss wurde es praktisch: Die Jugendlichen durften den filigranen und feinfühligen Umgang mit dem hydraulischen Spreizer trainieren und übten zudem das Zerschneiden von metallischen Gegenständen mit der Rettungsschere. So konnte auch unser Nachwuchs praktische Erfahrungen im Umgang mit dem schweren Rettungsgerät sammeln.

Kinderfeuerwehr (Dienst vom 31.03.2026)

Dienstthema: Spiel & Spaß

Wir die Kinder in zwei Gruppen ein, wie immer hatten wir zwei Stationen, im theoretischeren Teil des Dienstes ging es darum, dass die Kinder darüber sprachen welche Regeln sie für die Kinderfeuerwehr für wichtig erachten, die Kinder hatten im letzten dienst die Aufgabe bekommen sich regeln für die Kinderfeuerwehr auszudenken. Dabei kamen viele Ideen zusammen wie z.B. Nicht schubsen, Keine Beleidigungen sowie kein Schlagen von anderen Kindern. Aufgrund dieser Ideen, welche die Kinder selbst erarbeiteten werden wir nun ein festes Regelwerk für die Kinderfeuerwehr einführen, welches absofort für alle Kinder gilt.

Im Praktischen Teil bauten wir einen kleinen Feuerwehrparkour auf, Ziel für die Kinder war es am Ende des Parkours mehrere Übergangsstücke sowie ein D-Strahlrohr sowie einen D-Schlauch miteinander zu verbinden, nach erfolgreichem Verbinden durften die Kinder wieder zurück rennen und mit den nächsten abklatschen, welche dann durch den Parkour liefen und die Verbindungen wieder lösten, diese Aufgabe forderte viel Fingerspitzengefühl und Geschicklichkeit welche die Kinder mit bravour leisteten.

Einsatzabteilung (Dienst vom 02.04.2026)

Dienstthema: Standardeinsatzregeln (Verantwortlich: Kam. K. Meyner / Kam. Chr. Schiele)

Beim heutigen Übungsdienst drehte sich alles um die standardisierten Einsatzregeln gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 3 (FwDV 3). Diese Regeln bilden das Fundament unserer Arbeit: Sie stellen sicher, dass die Trupps bereits während der Lageerkundung durch den Gruppenführer eigenständig und routiniert die nötigen Vorbereitungen treffen. Im Ernstfall gewinnen wir so entscheidende Sekunden für die Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Der theoretische Teil diente dazu, die spezifischen Aufgaben von Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp sowie die Rollen von Melder, Maschinist und Gruppenführer detailliert aufzufrischen.

Hierzu fuhren wir mit dem Löschfahrzeug die „Schulstraße“ sowie den „Sportplatz Ottendorf“ an, wo verschiedene Szenarien, darunter eine Türöffnung, eine eingeklemmte Person im PKW sowie brennende Mülltonnen simuliert wurden. Der Fokus lag auf der unmittelbaren Anwendung des Wissens: Mit nur minimalen Erstinformationen durch den Gruppenführer mussten die Trupps ihre Aufgaben sicher und zügig abarbeiten.

Den Abschluss des Dienstes bildete eine vollständige Einsatzübung, bei der alle zuvor trainierten Handgriffe im Gesamtablauf sitzen mussten. Das Übungsszenario ging von einem Brand an der Waage zwischen Ottendorf und Krumbach aus. Der Angriffstrupp rüstete sich unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung aus, während der Schlauchtrupp ihn durch das Verlegen der C-Leitungen unterstützte. Parallel dazu stellte der Wassertrupp gemeinsam mit der Besatzung des Mannschaftstransportwagens eine stabile Wasserversorgung her.

Ein großer Dank gilt den Kameraden K. Meyner und Chr. Schiele für die Vorbereitung und Durchführung dieses Dienstes!